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Mobilität im Alter fördern – wissenschaftlich belegt, praktisch umgesetzt

Die Mobilität im Alter ist einer der wichtigsten Schlüssel für Selbstständigkeit, Gesundheit und Lebensqualität im höheren Lebensalter. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen eindeutig: Seniorinnen und Senioren, die sich regelmäßig bewegen, bleiben länger unabhängig, sturzsicherer und geistig leistungsfähiger. Die Häusliche Krankenpflege OMA GmbH setzt dieses Wissen konsequent in der Praxis um – in Pflegewohngemeinschaften ebenso wie in der ambulanten Pflege.

Was Wissenschaft und Forschung zeigen

​Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt körperliche Aktivität zu den wirksamsten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Alter. Bewegung wirkt sich positiv auf Muskelkraft, Gleichgewicht, Herz-Kreislauf-System und kognitive Leistungsfähigkeit aus.
Der bekannte Altersforscher Robert N. Butler, Begründer des Begriffs „Successful Aging“, betonte bereits früh, dass Altern kein passiver Prozess ist, sondern aktiv gestaltet werden kann – insbesondere durch Bewegung.
Auch Studien der Harvard University zeigen: Regelmäßiges Gehen senkt das Risiko für Stürze, Depressionen und funktionelle Einschränkungen deutlich – selbst bei Menschen im hohen Lebensalter.

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Mobilität in unseren Pflegewohngemeinschaften – aktivierende Pflege mit Konzept

In den Pflegewohngemeinschaften der Häuslichen Krankenpflege OMA GmbH basiert die tägliche Betreuung auf dem Prinzip der aktivierenden Pflege, das auch in der Pflegewissenschaft als besonders wirksam gilt.

Unsere Maßnahmen zur Mobilitätsförderung im Alter:

  • Physiotherapie: Studien zeigen, dass gezielte physiotherapeutische Übungen selbst bei hochbetagten Menschen Muskelkraft und Gehfähigkeit verbessern können. Deshalb ist Physiotherapie ein fester Bestandteil unseres Angebots.

  • Aktivierende Pflege durch geschulte Pflegekräfte: Unsere Pflegekräfte motivieren Bewohnerinnen und Bewohner, Bewegungen des Alltags möglichst selbstständig auszuführen – vom Aufstehen über das Gehen bis hin zu alltäglichen Handlungen.

Wussten Sie schon?

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bereits 10–15 Minuten Bewegung mehrmals täglich ausreichen können, um den Muskelabbau im Alter deutlich zu verlangsamen. Eine vielzitierte Langzeitstudie der Harvard-Forscher zeigt zudem, dass regelmäßige Bewegung das Risiko für Pflegebedürftigkeit um bis zu 30 % senken kann – unabhängig vom Alter, in dem man beginnt.

  • Regelmäßige Spaziergänge: Forschungsergebnisse der Harvard University belegen, dass tägliches Gehen nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch die Stimmung und kognitive Leistungsfähigkeit verbessert.

  • Bewegung im Alltag: Kleine Aktivitäten wie Tischdecken, leichte Gymnastik oder Bewegungsübungen im Sitzen fördern Mobilität ohne Überforderung.

Mobilität in der ambulanten Pflege – individuell, sicher und alltagsnah

Auch in der ambulanten Pflege orientieren wir uns an wissenschaftlichen Erkenntnissen. Studien aus der Pflegeforschung zeigen, dass Mobilität dann am nachhaltigsten gefördert wird, wenn sie direkt im häuslichen Umfeld stattfindet.

Unsere Pflegekräfte:

  • analysieren die individuellen Mobilitätsressourcen,

  • geben konkrete, alltagstaugliche Bewegungstipps,

  • beraten zu Hilfsmitteln wie Rollatoren oder Gehhilfen,

  • fördern Bewegung gezielt, ohne zu überfordern.

Tipps für Angehörige: Mobilität bei Senioren unterstützen

 

Angehörige haben großen Einfluss auf die Beweglichkeit älterer Menschen.

 

Diese Empfehlungen basieren auf pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen:

  1. Bewegung zulassen und ermutigen

    Übermäßige Schonung beschleunigt körperlichen Abbau.

  2. Alltägliche Tätigkeiten nutzen

    Aufstehen, Gehen oder Anziehen sind wertvolle Bewegungsanlässe.

  3. Regelmäßige Spaziergänge fördern

    Eine der sichersten und effektivsten Bewegungsformen im Alter.

  4. Wohnumfeld anpassen

    Sturzfreie Räume erhöhen die Bereitschaft, sich zu bewegen.

  5. Positive Rückmeldung geben

    Motivation wirkt nachhaltiger als Korrektur oder Druck.

  6. Professionelle Angebote einbinden

    Ambulante Pflege, Physiotherapie und aktivierende Pflege ergänzen die Unterstützung sinnvoll

Wussten Sie …?

 

Wussten Sie, dass Seniorinnen und Senioren mit anerkanntem Pflegegrad Zuschüsse für einen barrierefreien Badumbau erhalten können? Die Pflegekasse übernimmt bis zu 4.180 € pro Person – zum Beispiel für bodengleiche Duschen, Haltegriffe oder rutschhemmende Maßnahmen. Bei mehreren pflegebedürftigen Personen im Haushalt können so bis zu 16.720 € beantragt werden. Voraussetzung ist der Antrag vor Beginn der Umbauarbeiten. Hilfsmittel wie Duschhocker oder Toilettensitzerhöhungen können zusätzlich über die Krankenkasse bezuschusst werden.

Die Häusliche Krankenpflege OMA GmbH steht Ihnen bei diesen Anträgen mit Rat und Tat zur Seite und unterstützt Sie, die Fördermöglichkeiten optimal zu nutzen.

 

 

Mobilität im Alter – fachlich fundiert begleitet

 

In der Pflegewohngemeinschaft wie auch in der ambulanten Versorgung verbindet die Häusliche Krankenpflege OMA GmbH wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnaher Pflege. Gemeinsam mit Angehörigen schaffen wir die Grundlage dafür, dass Mobilität im Alter möglichst lange erhalten bleibt – sicher, individuell und würdevoll.

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